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Eingewöhnung der unter 3 Jährigen

Seit August 2009 betreuen wir auch Kinder unter drei Jahren bei uns in der Einrichtung. Die Gruppe ist mit 10 Kindern überschaubar belegt. Auf einfühlsame Weise bauen wir ein besonderes Vertrauensverhältnis zu den Kindern auf.

Nach behutsamer Eingewöhnungszeit stehen liebevolle Zuwendung und Betreuung sowie individuelle, ganzheitliche Förderung im Vordergrund. Gerade in den ersten Lebensjahren durchlaufen Kinder eine ganz enorme Entwicklung.

Den Kindern wird eine anregungsreiche Umgebung, vielfältige Kontakte sowie differenzierte Spiel- und Lernangebote zur Verfügung gestellt:

  • Forschen und Experimentieren

  • Kreatives Gestalten

  • Bewegung

  • Sprachförderung

  • Musikalische Frühförderung

  • Schlaf- und Rückzugsmöglichkeiten

     

Die intensive Nähe zur Bezugsperson, Raum und Zeit zum Beobachten, Nachahmen und selbstbestimmtes Forschen unterstützen den Entwicklungsprozess und regen Phantasie und Kreativität der Kinder an.

Wir verstehen uns als Entwicklungsbegleiterinnen. Transparenz unserer Arbeit und der ständige Dialog mit Ihnen als Eltern sorgen gerade für die ganz Kleinen für einen entspannten Kindergartenalltag und einen gelungenen Entwicklungsabschnitt.

 

 

Der erste gemeinsame Eltern – Kind – Tag
  • Freispiel

  • Angebot:

    • Malen mit Fingerfarbe
    • Handabdruck für das Portfolio
  • Gemeinsamer Abschluss:

    • Fingerspiel
    • Abschiedslied

 

Pädagogische und konzeptionelle Inhalte

 

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Ziele und Schwerpunkte:

Damit die Kinder sich langsam an den Alltag im Kindergarten gewöhnen können, ermöglichen wir ihnen:

  • eine langsame und individuelle Ablösephase von bisherigen Bezugspersonen

  • eine individuelle Eingewöhnungszeit

  • sprachliche Anregungen durch kleine, spielerische Angebote im Tagesablauf.

 

Die langsame und individuelle Ablösephase vom Elternhaus:

Da der Kindergartenbesuch für die meisten Kinder auch gleichzeitig die erste Trennung von der häuslichen Bezugsperson bedeutet, muss sie für jedes Kind individuell gestaltet werden. Folgende Aspekte werden dabei bedacht:

  • Wie lange sollte die Bezugsperson anwesend sein?
  • Wie lange kann des Kind alleine in der Gruppe bleiben (während die Mutter in einem Nebenraum wartet)?
  • Kann das Kind für eine kurze Zeit ohne Probleme in der Gruppe bleiben, wenn die Mutter die Einrichtung verlässt (aber jederzeit zu erreichen ist)?
  • Die Anwesenheit, d. h. der langsame Übergang, muss auf jedes Kind persönlich zugeschnitten sein (Verweildauer zuerst nur während des Freispiels – anschließend die Ausdehnung auf den ganzen Vormittag).

 

Wichtige Aspekte für die Ablösephase:

Um den Kindern eine emotionale Stabilität zu ermöglichen, muss für jedes Kind während der Ablösephase eine pädagogische Kraft zur Verfügung stehen, die als Bezugsperson Ängste mindern und Sicherheit vermitteln kann:

  • Zunächst sollte das Kind nur stundenweise in Begleitung des Erziehungsberechtigten in der Einrichtung sein.
  • Anschließend erfolgt eine kurzfristige bis länger dauernde Anwesenheit des Kindes ohne die häusliche Bezugsperson. Um Vertrauen zu schaffen muss dabei der Grundsatz „vom Kind verabschieden und pünktlich abholen“, in jedem Fall beachtet werden. Gewohnte, festgelegte Rituale erleichtern dem Kind den Übergang.

 

Die individuelle Eingewöhnungszeit:

  • Wie sicher fühlt sich das Kind in der Gruppe?

  • Lässt es sich auf das Spielen ein?

  • Akzeptiert es unterschiedliche Bezugspersonen im Kindergarten?

  • Beteiligt es sich an Aktivitäten im Kindergartenalltag?

  • Kann es sich an Regeln halten?

  • Traut es sich selbständig kleine Aufgaben zu?

  • Isst es mit mir?