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Situativer Ansatz

 

In unserer Einrichtung arbeiten wir nach dem ,,situativen Ansatz" der auch „situationsorientierter Ansatz“ genannt wird.

 

Kinder beobachten, konzentrieren sich und lernen am effektivsten, wenn ein Angebot unmittelbar mit ihrer augenblicklichen Vorstellungswelt zusammenhängt.

 

Der Ursprung eines Themas ist demnach in bedeutsamen Situationen der Gesamtgruppen, einer Untergruppe (Kleingruppe) oder eines einzelnen Kindes zu finden. Themen können z. B. die vier Jahreszeiten, Feste und Feiern im Jahreskreislauf, Ereignisse im und um den Kindergarten oder Erlebnisse der Kinder zu Hause sein. Welche Situationen aufgegriffen werden und vielleicht sogar zum Thema der Gesamtgruppe oder des gesamten Kindergartens wird, ist von den jeweiligen Ereignissen innerhalb der Einrichtung abhängig.

 

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Die Analyse erfolgt durch unsere aufmerksame Beobachtung der Kinder. Dabei stellen wir fest, was sie denken, was sie fühlen und womit sie sich beschäftigen, d. h., wir sind ihre Begleiter und nehmen ihren Bedürfnissen entsprechend unterschiedliche Rollen ein. Als Beobachter, Spielpartner, Organisator, Vermittler usw. nehmen wir Erzieherinnen eine untergeordnete Rolle ein.

 

Die Kinder stehen im Mittelpunkt unseres pädagogischen Handelns. Hinzu kommt, das unsere Vorbildfunktion einen wichtigen Stellenwert im Zusammenleben mit den Kindern hat, so dass auch wir selbst im Sinne unserer Ziele handeln: z. B. wäre die Erwartung an die Kinder aufzuräumen unrealistisch, wenn wir selbst keine Ordnung halten und nicht dabei mithelfen würden.

 

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Das Wissen um die Wichtigkeit des Spiels und seiner Bedeutung und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen, prägt unseren Tagesablauf.